Berichterstattung aus dem JUZ: Jugendkommunalwahl Ergebnisse
147 Schülerinnen und Schüler der Mittelschule bei Jugendkommunalwahl im JUZ
Bevor die Erwachsenen am Sonntag, den 08.03 ihren Gang zur Wahlurne bestreiten durften, fand gemeinsam mit der Mittelschule eine Jugendkommunalwahl in unserem Jugendzentrum statt. Am 03. und 04. März hatten alle Schülerinnen ab der siebten Jahrgangsstufe die Möglichkeit, ihre Kreuze für den Gemeinderat zu setzen. Der Aufbau für das Wahllokal, das am folgenden Sonntag im Jugendzentrum eingerichtet wurde, fand auch bereits einen Tag vor der Jugendwahl statt. So hatten die Schülerinnen die Gelegenheit, Wahlen in echten Kabinen und mit echten Urnen zu erleben. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal ans gemeindliche Bürgerbüro, das für unsere Aktion zusätzliche Stimmzettel bestellt hatte. Natürlich waren diese mit einem Zusatz „Jugendwahl“ versehen, damit es zu keinen Verwechslungen mit den echten Stimmzetteln kommen konnte. Ziel des Projekts war es, Jugendliche einen Einblick in demokratische Prozesse zu ermöglichen, ihnen die Bedeutung von politischen Entscheidungen für die eigene Lebenswelt zu vermitteln, ihnen Angst oder Vorbehalte vor Wahlen zu nehmen und ihnen Lust auf demokratische Teilhabe zu machen.
Im Vorfeld entwarfen wir gemeinsam mit den Jugendlichen einen Fragenkatalog, sowie eine Steckbriefvorlage, die allen antretenden Parteien zugeschickt wurden. Neben der Beantwortung der Fragen hatte jede Partei die Gelegenheit, zwei Kandidierende anhand eines Steckbriefes genauer vorzustellen. Wir erhielten von allen Antworten und präsentierten Parteien, Wählergruppen und Kandidierende auf einer große Infowand im Jugendzentrum, welche auch während unserer Öffnungszeiten bei den Jugendlichen die eine oder andere Diskussion angeregt hat.

Aber besonders für die Jugendwahl mit der Mittelschule dienten die Antworten der Parteien als Grundlage für die Entscheidungsfindung Schüler*innen. Die Jugendlichen kamen klassenweise zu uns. Zunächst gaben wir einen kurzen Überblick über den Wahlvorgang und erklärten, welche Entscheidungen auf kommunaler Ebene getroffen werden. Gemeinsam fanden wir dann heraus, wo ihnen Kommunalpolitik in ihrem Alltag begegnet. Die Lehrkräfte hatten die Klassen teilweise bereits wirklich umfangreich auf das Thema vorbereitet. Bei uns ging es dann um die Praxis. Von 147 Stimmzetteln waren nur fünf ungültig, also scheinen die jungen Menschen auf ihre erste „echte“ Kommunalwahl gut vorbereitet zu sein. Und hier die Ergebnisse:


Berichterstattung aus dem Jugendzentrum
