Berufsorientierungsprogramm (BOP)

Wer oder was ist BOP?

Was ist eine Potenzialanalyse?

Was ist die GbF? Was bietet sie an?

GbF = Gesellschaft zur beruflichen Förderung Aschaffenburg mbH

Berufsorientierungsprogramm (BOP) 

Das Berufsorientierungsprogramm (BOP) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert und richtet sich an Schülerinnen und Schüler der siebten und achten Klasse der Mittelschulen. Zuerst erkunden die Jugendlichen ihre Stärken in einer Potenzialanalyse, dann testen sie in den Werkstatttagen verschiedene Berufsfelder aus. 

Stärken erkunden in der Potenzialanalyse 

In der Potenzialanalyse erkunden die Schülerinnen und Schüler ihre Stärken. Sie legt junge Menschen nicht auf eine bestimmte berufliche Richtung fest, sondern öffnet ihren Blick für Möglichkeiten. Kernelement sind praxisbezogene Einzel- oder Gruppenaufgaben, bei deren Lösung die Jugendlichen durch pädagogische Fachkräfte beobachtet und begleitet werden. 

Berufe entdecken in den Werkstatttagen 

In einer Werkstatt selbst etwas herstellen – genau das dürfen die Schülerinnen und Schüler während der Werkstatttage bei der GbF. Neben Handwerk und Technik können sie auch den Dienstleistungsbereich erkunden, darunter z.B. Verwaltung, Gesundheit, Kosmetik, Logistik oder das Hotelfach. 

(Quelle: https://www.gbf-ab.de/newpage12 )

Nein, wir besuchten nicht Bob den Baumeister, sondern die Werkstätten der GbF im Strietwald um verschiedene Berufsfelder kennenzulernen im Rahmen des Berufsorientierungsprogramms.

Ablauf der 1. Woche in der GbF

Am Montag, den 18.03.2019 sind alle Klassen der Jahrgangsstufe 7 von der Mittelschule in Großostheim in die GbF nach Aschaffenburg gefahren. Der Bus des Unternehmens Müller Tours war immer pünktlich um 0830 da. Dort angekommen wurden wir durch die Lehrkraft Schießer (7cM) zu einem Holz Pavillon geführt und Hr. Kleer (Ausbilder Wirtschaft) wies uns den entsprechenden Gruppen zu. Es gab die Bereiche: Wirtschaft und Handel; Farbe und Raumgestaltung; Heizung und Sanitär; Hotel und Gastwirtschaft; Holztechnik und Gesundheit / Soziales. In den entsprechenden Arbeitsräumen wurden dann Sicherheits-schulungen durchgeführt. Diese waren zwar langweilig aber sehr sinnvoll. Nach der Belehrung ging es ran an die Arbeit! Es wurde gesägt, gefeilt, gebohrt, gemalt und vieles mehr. Zwei Tage später wurden neue Gruppen festgelegt. In der Vormittags-/ und Nachmittagspause hatte jeder seine eigene Verpflegung dabei. Zur Mittagspause mussten wir alle in das Hauptgebäude der Handwerkskammer. Dort gab es Heiß- und Kaltgetränke aus dem Automaten, und wo es etwas zu trinken gibt, kann ein Snack-automat auch nicht fehlen.  Wir fanden es alle sehr toll und wir werden im Mai nochmal eine Woche dort Praktikum machen.

Erfahrungsbericht über das Berufsfeld Hotel/Gaststätte:

Ich war in Hotel, Gaststätte und Hauswirtschaft. In der Werkstatt angekommen stellten wir uns vor. Danach lernten wir Berufe in der Gastronomie kennen. Nachdem jeder einen kleinen Vortrag zu einem Beruf aus der Gastronomie gehalten hatte, lernten wir wie man Servietten faltet. Wir haben Tische eingedeckt und den Service geübt. Um 15:30 Uhr fuhren wir wieder zur Schule zurück. Am Dienstag fuhren wir wieder zur gleichen Zeit in die GBF. Angekommen, gingen wir wieder in unsere Werkstätte. Wir lernten die Regeln in der Küche, besprachen das Rezept gingen in die Küche und bereiteten eine Pizzarolle zu. Nachdem wir fertig waren, gingen wir zurück zur Werkstatt und übten weiter den Service.

Erfahrungsbericht über das Berufsfeld Heizung/Sanitär:

Die Schüler lernten dort zuerst, wie man ein Stahlrohr absägt, dafür arbeiteten sie mit einer Rohrsäge. Zunächst musste die Gruppe ein Gewinde links und rechts auf das Rohr schneiden. Als dritter Schritt wurde ihnen gezeigt, wie man einen Rohrbogen auf das Gewinde schraubt, dazu musste um das Schraubgewinde Hanf gewickelt werden, der dann mit einer Dichtpaste eingeschmiert wurde. Der Bogen wurde mit einer Rohrzange auf das Rohr festgeschraubt. Am nächsten Tag arbeiteten die Schüler mit einer Schwenkbiegemaschine. Sie sollten ein Kästchen aus Blech mit der Maschine biegen. Dazu musste erst ein Blech mit einer Blechschere zugeschnitten, und dann gebogen werden.

Erfahrungsbericht über das Berufsfeld Wirtschaft:

Ich wurde dann in die Wirtschaft-und Handelsgruppe zugeteilt. Wir haben Kugelschreiber auseinander gebaut und haben die einzelnen Teile benannt, wie sie heißen und aus was sie bestehen. Anschließend hat der Ausbilder uns etwas über die Lohn- und Gehaltabrechnung erklärt. Nun hatten wir Pause und durften 15-20 Minuten lang etwas essen, trinken und uns unterhalten. Danach haben wir noch so getan, als ob wir in einem Reisebüro arbeiten und haben eine Reise aufgenommen und haben diese als Angebot mit Power Point ausgearbeitet. Außerdem haben wir mit Excel eine Abrechnung bearbeitet.